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    Unfallversicherung abschließen, so vermeiden Sie typische Fehler

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    Unfallversicherung: Was du beim Abschluss beachten solltest

    Das Wichtigste in 30 Sekunden

    Eine Unfallversicherung bietet finanzielle Sicherheit bei Unfällen, die zu bleibenden Schäden oder Arbeitsunfähigkeit führen. Wichtige Leistungsbestandteile sind Invaliditätsleistungen, Krankenhaus-Tagegeld und Unfallrenten. Bei der Wahl der Versicherungssumme sollten Sie das drei- bis fünffache Ihres Jahreseinkommens berücksichtigen. Seien Sie sich der Leistungsausschlüsse bewusst, wie Unfälle unter Drogeneinfluss oder durch Vorsatz verursachte Schäden, da diese nicht abgedeckt sind.

    Unfallversicherung: Was Sie beim Abschluss beachten sollten

    Eine Unfallversicherung erscheint in der heutigen Zeit als eine Notwendigkeit, die finanzielle Sicherheit bei Risikoereignissen bietet. Doch bei der Vielzahl der angebotenen Tarife und Leistungen kann die Auswahl der passenden Police schnell zur Herausforderung werden. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie achten sollten, um optimal abgesichert zu sein.

    1. Definition und Abgrenzung: Was ist eine Unfallversicherung?

    Die Unfallversicherung ist eine Form der Absicherung, die finanzielle Leistungen bei Unfällen gewährt, die im privaten oder beruflichen Bereich auftreten. Sie greift in Fällen, in denen ein Unfall zu bleibendem Schaden oder Arbeitsunfähigkeit führt. Im Gegensatz zu anderen Versicherungsformen wie der Berufsunfähigkeitsversicherung oder Krankenkassen, die auch bei Krankheiten zahlen, deckt die Unfallversicherung ausschließlich unfallbedingte Ereignisse ab.

    2. Wichtige Leistungsbestandteile der Unfallversicherung

    Beim Abschluss einer Unfallversicherung sind folgende Elemente entscheidend:

    • Invaliditätsleistungen: Diese werden bei langfristigen oder dauerhaften Beeinträchtigungen erbracht, die durch einen Unfall verursacht werden. Die Höhe der Invaliditätsleistung ist oft abhängig von der sogenannten Gliedertaxe, die festlegt, wie einzelne Körperteile bewertet werden.
    • Krankenhaus-Tagegeld: Eine finanzielle Unterstützung pro Tag, die in Anspruch genommen werden kann, wenn der Versicherte infolge eines Unfalls stationär behandelt wird.
    • Unfallrente: Wird gezahlt, wenn die Erwerbsfähigkeit signifikant und dauerhaft eingeschränkt ist. Details hierzu finden Sie im Artikel über die Unfallrente.

    3. Kriterien zur Wahl der Versicherungssumme

    Die Versicherungssumme bestimmt den maximalen Betrag, den Sie im Schadenfall erhalten. Experten raten dazu, eine Summe zu wählen, die das drei- bis fünffache des Jahreseinkommens beträgt. Weitere Details zur optimalen Versicherungssumme können im Artikel Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein? nachgelesen werden.

    4. Leistungsausschlüsse: Was zahlt die Unfallversicherung nicht?

    Es ist wichtig zu wissen, welche Unfälle und Umstände von der Versicherung nicht abgedeckt sind. Zu den typischen Ausschlüssen zählen:

    • Unfälle, die unter Drogeneinfluss oder durch eigene Vorsätzlichkeit verursacht wurden.
    • Berufserkrankungen oder Schäden, die bereits vor Vertragsabschluss vorhanden waren.

    Ein tiefgehender Überblick über die Ausschlüsse und Bedingungen finden Sie unter Wann zahlt die Unfallversicherung nicht?.

    5. Einflussfaktoren auf die Prämien

    Die Kosten einer Unfallversicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab, darunter Alter, Beruf, Hobbys und gewähltes Leistungspaket. Tätigkeiten mit höheren Risiken, beispielsweise Extremsportarten, können zu höheren Prämien führen. Lesen Sie mehr dazu im Artikel Was beeinflusst die Beitragshöhe?.

    Wann sollten Sie handeln?

    • Ihre bestehende Unfallversicherung ist älter als drei Jahre und wurde seitdem nicht aktualisiert.
    • Ihr Einkommen ist gestiegen, aber Ihre vereinbarte Versicherungssumme liegt unter dem empfohlenen Drei- bis Fünffachen Ihres aktuellen Jahresgehalts.
    • Sie verlassen sich bisher ausschließlich auf die gesetzliche Unfallversicherung, die bei Unfällen in der privaten Freizeit keinen Schutz bietet.
    • Sie haben neue finanzielle Verpflichtungen wie einen Immobilienkredit übernommen und benötigen eine verlässliche Absicherung bei dauerhafter Invalidität.
    • Sie üben in Ihrer Freizeit neue, risikoreiche Hobbys aus und kennen die genauen Leistungsausschlüsse Ihres aktuellen Tarifs nicht.

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    6. Progressive Tarife und Beitragserstattung

    Einige Versicherungen bieten progressiv ausgelegte Tarife an, die bei bestimmten Unfallfolgen, wie schwerwiegender Invalidität, eine überproportionale Auszahlung ermöglichen. Außerdem kann eine Beitragsrückerstattung vereinbart werden, wenn keine Leistungen in einem bestimmten Zeitraum beansprucht wurden. Weitere Informationen hierzu finden sich im Artikel über Beitragsrückerstattung.

    7. Beratung und individuelle Anpassung

    Unfallversicherungen bieten eine breite Palette an Optionen und Anpassungsmöglichkeiten, die es einerseits erlauben, den Vertrag exakt auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden, jedoch andererseits aufgrund der Vielzahl der Möglichkeiten verwirrend sein können. Um die bestmögliche Lösung für Ihre individuelle Lebenssituation zu finden, empfiehlt sich eine persönliche Beratung. Diese kann bei uns kostenfrei angefragt werden, um sicherzustellen, dass Ihre Absicherung optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

    FAQ zur Unfallversicherung

    Welche Rolle spielt der Gesundheitszustand beim Abschluss?

    Der Gesundheitszustand kann Einfluss auf die Prämienhöhe haben, insbesondere wenn bekannte risikosteigernde Faktoren vorliegen. Dennoch richtet sich die Unfallversicherung primär nach dem Risiko von Unfällen, nicht nach dem allgemeinen Gesundheitszustand.

    Wie erfolgt die Schadensmeldung bei einem Unfall?

    Unfälle sollten umgehend der Versicherung gemeldet werden. Es ist ratsam, die genauen Fristen und erforderlichen Unterlagen bereits bei Vertragsabschluss zu kennen. Eine genaue Anleitung bietet unser Artikel Wie melde ich einen Unfall bei der Versicherung.

    Was sind die häufigsten Missverständnisse bei der Unfallversicherung?

    Ein häufiger Irrglaube ist, dass eine Unfallversicherung stets dann zahlt, wenn ein Unfall passiert. Unterschiede in den Vertragsbedingen können dazu führen, dass bestimmte Leistungen nur unter definierten Voraussetzungen gewährt werden. Mehr zu den typischen Missverständnissen finden Sie in unserem Artikel Häufige Missverständnisse aufgedeckt.

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